Frage von Tyduz: Warum setzt die Videospielindustrie immer mehr auf Spiele…?
…bei denen man Menschen so brutal wie möglich töten muss? Egal ob mit Schusswaffen, Messern, Strom oder sonstwas. Wenn man einen tötet, gibts Belohnungen.
Gibts nicht schon genug von dem Scheiss? Ich find Killerspielverbote ja auch blödsinnig, aber warum muss es immer härter werden? Kein Wunder das die Jugend verroht :/
Beste Antwort:
Answer by Maik D
Leider ein ist das eben das Ergebnis von Angebot und Nachfrage. Gäbe es an solchen Spielen nichts zu verdienen, dann würden die sehr schnell wieder verschwinden. Leider zählt es unter vielen Teenagern als “cool”, gerade mit solchen Spielen den nächsten Level erreicht zu haben. Gibt leider auch viele Erwachsenen, welche sich besonders bei online Games auf sowas stürzen.
Maik
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Tags: immer, mehr, setzt, Spiele..., Videospielindustrie, Warum

Ja is klar die Killerspiele sinds auf keinen Fall Umwelt Politik und Erziehung, Umfeld oder Armut nein die Spiele sind schuld. Ich sehe den Arztsohn der stundenlang zockt schon Amoklaufen. Blöd is nur das der liebe Bub aus Neuköln erst ma ne scheibe einkloppen muss oder die älteste Oma am Platz überfällt und brutalst meuchelt bevor er an die PS 3 oder nen Spiele PC für 3000 drankommt. Is wahrscheinlich schon vorher nur beim Gedanken an Killerspiele schon ausgeflippt, oder wie du so schön sagst verroht.
Früher hat man sich mit ne Keule auf die Schnauze gehauen ..
durch die Hungersnöte destapilieseren wir uns immer mehr z.b
und es waren auch die Ritter die sich zu teil tödlich aufgespießt haben warum soll das den in der Zukunft anders sein??
Meinst du die Welt sei ein seelenruhiger Ort ??
wo du dich aufs Ohr hauen kannst ??
ich denke das das bald vorbei ist
und was wird wohl dann passieren deiner Ansicht
ich werde mir ne Keule holen und andere die Rübe erschlage nur das ich essen kann ich denke das ihr viel zu weich seit, und eures achte zu wenig ums essen kämpfen müssen also lasst die Leute das Spiel Spielen und Spielt eure spiel mit den Püppchen wer wird wohl überleben ????
Nachtrag:
Ich hab genug zum essen smeile muss niemand dir Rübe erschlagen ist nur zum Thema ggf……..
Da solche Spiele von der USK mit Altersfreigaben wie “keine Jugendfreigabe” (also nur an Personen über 18) versehen sind, sollten Jugendliche idealerweise mit solchen Spielen nicht in Kontakt kommen.
Bei Filmen funktioniert dieses System ja auch: oder würdest Du ein kleines Kind in Filme wie Texas Kettensägenmassaker setzen?
Eltern sollten einfach mal lernen, dass Spiele eben nicht nur Kinderspielzeug ist, sondern sich mittlerweile auch als Erwachsenen-Medium etabliert hat.
Und so wie es Action Filme mit Gewalt gibt, gibt es auch Spiele mit Gewalt.
Sieh doch mal das Beispiel von dem letzten James Bond Film “Casino Royale” an.
Hier verfolgt schon in den Anfangsminuten James Bond einen Mann, versucht ihn mit einem Schaufelbagger zu überfahren, mit der Schaufel an einer Hausdecke zu zerquetschen, von einem Kran zu stürzen, als menschlichen Schutzschild zu mißbrauchen und zu erschießen.
Dieser Film ist freigegeben ab 12 Jahren.
Spiele, die weit weniger Brutalität zeigen, sind ab 16 oder ab 18.
Andererseits werden Spiele die außergewöhnlich Brutal sind indiziert. Das bedeutet, dass diese Spiele nicht mehr im Laden gezeigt werden dürfen, aber an Personen über 18 auf Anfrage verkauft werden können, oder aber wenn sie auf dem Index auf “Liste B” stehen, werden sie nach §131 StGB beschlagnahmt und der Verkauf unter Strafe gestellt.
Insofern: Die Jugend verroht nicht an den Spielen, an die sie eigentlich nicht ran dürfte, sondern an den Eltern, die den Kindern nicht beibringen können das Gewalt Moralisch falsch ist.
Ich spiele als Erwachsener durchaus Actionreiche Spiele, bei denen Geschossen, geprügelt und getötet wird (wie bei James Bond auch).
Allerdings wurde mir von meinen Eltern beigebracht, dass man Konflikte nicht nur mit Gewalt lösen muss, und dass andere Lösungsmöglichkeiten viel mächtiger als Gewalt sind.
Also sollte man darauf achten, dass Eltern zum einen mal darauf Achten, ihren quengelnden Kindern nicht unbesehen Gewaltspiele kaufen (weil sie denken, alle Videospiele ist Kinderspielzeug), und außerdem ihre Rolle als Eltern auch verantwortungsvoll wahrnehmen, und bei einem gewaltbereiten Kind ihren Erziehungsstil überdenken.
Naja. Erst mal ist es so, dass die Zahl der Action-Spiele – also derjenigen Spiele, in denen Geballert wird – nur einen Bruchteil der Veröffentlichungen eines Jahres ausmachen.
Prüfentscheidungen der USK in Prozent… 2006 …….. 2007
Ohne Altersbeschränkung ……………………… 45,8 ……… 44,0
ab 6 Jahren………………………………………………….. 12,7 ……… 16,1
ab 12 Jahren …………………………………………. 20,1 ……… 20,5
ab 16 Jahren …………………………………………. 15,6 ……… 12,6
Keine Jugendfreigabe……………………………… 4,0 ……….. 5,3
Keine Kennzeichnung………………………………. 1,8 ……….. 1,5
Tatsächlich ging die Zahl der ab 16 oder ab18 Jahren gekennzeichneten (oder derjenigen Spiele, denen die Kennzeichnung verweigert wurde) Spiele im Vergleich zum Vorjahr zurück.
Dann ist es so, dass diese Spiele Jugendlichen nicht zugänglich gemacht werden dürfen! Der Handel darf sie nicht an minderjährige verkaufen und die Eltern sollten auf die Kennzeichnung achten und gegebenenfalls mal “nein” sagen. Ehrlich gesagt, weiß ich nicht, wieso das vielen so schwer fällt… Es würde doch keiner auf die Idee kommen, mit seinem 12-Jährigen Kind in “Stirb Langsam” oder “Dawn of the Dead” zu gehen oder einen Porno zu zeigen, oder täusche ich mich da? Natürlich wird es immer wieder Kinder geben, die einen Weg finden, um an diese Spiele oder sogar Filme zu kommen. Und über das Internet ist es auch erheblich leichter geworden als zu meiner Zeit. Dennoch würde ich nicht davon ausgehen, dass das der einzige Grund dafür ist, dass die Jugend “verroht”. Abgesehen davon bezweifle ich, dass das ein genereller Trend ist… So gesehen, verroht “die Jugend” schon seit Jahrhunderten. Jedenfalls wenn man der jeweils älteren Generation glauben schenken will.
Ich bin klar der Meinung, dass es auch Spiele vom Schlag “GTA” geben muss. Das gehört dazu. Niemand muss es spielen, jeder Erwachsene kann es spielen. Die Eltern sind da ganz klar in der Pflicht, sich darüber zu informieren, was ihre Kinder machen und dem gegebenenfalls einen Riegel vorzuschieben. Ansonsten funktioniert es nicht – schon gar nicht über gesetzliche Verbote (die Du ja auch nicht unterstützt). In meinem Bekanntenkreis gibt es viele Spieler (alle erwachsen), die gerne mal ohne Reue durch eine Stadt brettern wollen, im echten Straßenverker aber die reinsten Lämmchen sind.
Es gäbe so viel mehr zu erzählen
Bei Yahoo Spiele gibt es ein interessantes Blog zu dem Thema, sehr lesenswert!
http://de.videogames.games.yahoo.com/blog/article/51/
Viele Grüße